Erfolg macht nicht glücklich, wir haben es nur vergessen!

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Erfolg macht nicht glücklich

Erfolg. Ein Wort, welches hoch positiv besetzt ist. Assoziationen mit Reichtum, interessanten Männer und schönen Frauen schwirren in unseren Köpfen herum. Und wenn man sich die Frage stellt:

Will ich Erfolg haben?

Würden sich die meisten die Frage mit „JA“ beantworten.

Wer diese Frage mit "Ja" beantwortet kann sich unmöglich erfolgreich fühlen. Wir träumen ja auch nicht von den Malediven, während wir auf den Malediven sind. Es muss zwangsläufig ein Mangel an "Erfolg" oder am "erfolgreich sein" in uns herrschen, sonst wären wir nicht im geringsten am Erfolg interessiert.

Ich kann euch ein wenig beruhigen. Erfolg als solches zu haben ist nicht sonderlich schwer. Setzt euch ein Ziel, kommt ins handeln, reflektiert die Resultate, die eurem Ziel noch nicht entsprechen, verändert eure Vorgehensweise und erreicht schließlich euer Ziel. Auf diese Art und Weise könnt ihr ein Erfolg nach dem anderen erreichen.

Die Sozialen Medien können euch dabei sehr hilfreich sein. Sie sind voll von Methoden, wie ihr euch eure Ziele richtig setzt und erreicht. Hier findet jeder, die für ihn passende Vorgehensweise.

Auch die Persönlichkeitsentwicklungs - Szene hat sicher damit nicht ganz unrecht, wenn sie behauptet, dass sich Ziele zu setzen durchaus wichtig für unser Leben ist. Denn Ziele motivieren uns in Bewegung zu kommen und sie geben uns eine Orientierung unser handeln danach auszurichten.

Nur sind wir dadurch auch erfolgreich und fühlen uns glücklich?

Wir haben alle in unserem Leben das eine oder andere Ziel schon erreicht. Doch fühlen wir uns deshalb gleich erfolgreich? Denn nicht alles was man messen kann zählt und nicht alles was man zählen kann, kann man messen. Was ist das teure fünf Sterne Hotel auf den Philippinen gegen ein strahlendes Kindergesicht, welches uns anlacht?

Ziele definieren sich über Ort, Zeit und Form. Sind also eindeutig messbar: Geschafft oder nicht geschafft! Da sich Erfolg an erreichten Zielen misst, ist er ebenso eine messbare Eigenschaft.

Doch sind wir bei erreichten Zielen auch gleichermaßen erfolgreich und somit „REICH“ an dem was folgt?

Nicht zwangsläufig! Denn Erfolg ist nicht zwingend das gleiche wie erfolgreich sein.

Kann das vielleicht sein, dass Glück haben, um mal eine andere Analogie zu gebrauchen nicht das Gleiche bedeutet wie glücklich sein?

Glück im Mittelhochdeutsch =„Gelingen“, bedeutet unser Wort Glück, aber glücklich sein ist etwas anderes, es ist ein Prozess. In den fernöstlichen Traditionen bedeutet glücklich sein eine Akzeptanz dessen was ist. Das heißt nicht, dass wir es gut finden müssen. Es heißt auch nicht, dass es uns egal ist. Es heißt einfach mal das Leben so zu nehmen wie es kommt und nicht so wie unser Ego es gerne hätte.

Buddha sagte dazu:

Es gibt kein Weg zum Glück. Glücklich-sein ist der Weg

Es gibt zwar ein Weg zum Erfolg, doch kein Erfolg der Welt garantiert uns erfolgreich zu sein.

Nicht selten können wir Menschen in den Medien beobachten, die große Erfolge erzielen und dann in Tränen ausbrechen. Michael Schuhmacher zum Beispiel brach in Tränen aus als ihm in der Pressekonferenz von Monza bewußt wurde, dass er mit 41 Grand -Prix Siegen der alleinige Champion der Formel 1 ist. Boris Becker rannte nach seinem Grand Slam Sieg in Melbourne -mit dem Sieg er für einige Wochen die Weltrangliste anführte- vom Platz und weinte.

Warum? 

Diese Menschen weinen nicht ausschließlich vor Freude, sondern weil sich in diesem Moment ihr höchstes Ziel erfüllt hat und sie wissen, dass es jetzt nur noch runter gehen kann. Denn höher geht es irgendwann nicht mehr, dann geht es eben nur noch abwärts. 

Wenn man am Nordpol steht gehen eben alle Richtungen nach Süden.

Doch wir Menschen laufen weiter einer Illusion hinter her, wenn wir nicht erkennen, dass Ziele erreichen uns allein nicht glücklich macht. Denn Ziele werden durch unsere Erwartungen emotional so aufgebläht, dass dieser kleine Moment, in dem wir unser Ziel erreichen, unseren Erwartungen niemals gerecht werden kann. Es bleibt eben nur ein kleiner Wendepunkt in unserm Leben auf den wir manchmal viele Jahre drauf zusteuern. Doch die Sekunde, der Moment wo sich unser Ziel erfüllt, kann nicht dem jahrelangen Prozess gerecht werden.

Die spanische Sprache macht es uns deutlicher. Dort bedeutet Erfolg „éxito“ und ist dem Ausgang gleichzusetzen. Ein Erfolg zu erzielen ist jedesmal eine Ende. Ein Ausgang. Das Spiel ist vorbei. Wir fangen von vorn an bis wir die nächste Etappe erreicht haben, um dann das Spiel wieder und wieder von vorne zu beginnen. 

Wir sollten uns klar machen, dass wir selbst es sind, die unsere Ziele zu etwas großem machen und sie künstlich mit schönen Emotionen und Bildern füllen. Sie sind an sich überhaupt nichts besonderes einfach nur Ziele. Erst wir messen ihnen eine subjektive Bedeutung bei.

Reinhold Messner beschrieb dieses Phänomen ganz treffend: 

quote-left

Wenn ich den Everest allein besteigen will, wird er für mich das wichtigste Objekt der Welt. Das heißt, den Sinn der Besteigung lege ich hinein. Auch wenn die Besteigung nicht nützlich ist. Die Besteigung des Everest ist so wenig nützlich, wie der Stratosphärensprung von Felix Baumgartner. Es ist eine großartige Geschichte, wenn ich es selber mache und dem eine Gewichtung gebe. Aber für die Menschheit ist es völlig egal, ob jemand da hinaufsteigt oder noch hinaufsteigen wird. Es ist keine Heldentat, es ist nur subjektiv wichtig.


Genau deshalb ist die Vorfreude auch die schönste Freude und die Hoffnung stirbt deshalb bekanntlich auch zu letzt. Darum sollten wir immer aufhören, wenn es am schönsten ist.


Boris Becker sagte nach seiner Tenniskarriere:
 

quote-left

Nun bin ich wieder am Anfang. Das ist die Situation, die am schönsten ist: das Gefühl, wenn man die erste Runde gewonnen hat, wenn man spürt, daraus kann was Großes werden.“

Doch der Erfolg als solches hat ihn emotional erschüttert. Es geht eben um das Spiel an sich, um den Prozess. Wir fahren doch nicht Ski, um dann am Lift zu stehen. Surfer kommen nicht in Hawaii an und sagen sie sind angekommen. Nein, weil es ihnen ums surfen geht. Es geht eben ums Bergsteigen und nicht um den Gipfel zu erreichen.
Auch Reinhold Messner beschrieb das Erreichen des Mount Everest, den Höhepunkt seiner Bergsteigerkarriere als nur einen Umkehrpunkt in seinem Leben.


Woher kommt nur diese Illusion, zu meinen, wenn ich dies oder jenes erreiche bin ich glücklich? 

In unserer Kindheit haben wir alle nicht so gelebt. Wir haben uns mehr am kreativen Erschaffungsprozess erfreut, als am Ergebnis. Denn egal was Kinder von sich aus tun, sie tuen es aus vollem Herzen. So haben wir Sandburgen mit der gleichen Leidenschaft gebaut, wie wir sie danach wieder abgerissen haben, um dann wieder etwas neues zu beginnen. Nur viele Eltern konnten schon damals nicht verstehen, wie wir nur die mühsam aufgebaute Burg gleich wieder kaputt machen können. 

Wie sollten sie es auch verstehen? 

Sie hatten es schon längst verlernt.

Doch dieser paradiesische Zustand hatte irgendwann ein Ende und es begann die Zeit, wo wir als Kinder mit mit der (Wenn - du (nicht)-dann-Formel) konfrontiert wurden. Das war der Beginn, wo wir anfingen zu lernen, dass es Liebe und Zuwendung nur noch für Ergebnisse gab.

 Ganz nach dem Motto:

Leiste was, dann hast du was, dann bist du was!

Die Schule verstärkt das Prinzip noch über mindestens ein Jahrzehnt und so konnte sich die Illusion langsam verfestigen. Die Illusion, dass irgendwo in weiter Ferne irgendetwas zu erreichen wäre, was uns erfolgreich werden lässt. Doch leider werden wir dort die erfüllenden Emotionen vergeblich suchen. Es wird nichts da sein, was wir uns vorgestellt haben.

Denn nichts ist ohne seine Gegenteil wahr. Wo ein Ziel ist, ist auch ein Weg und zu jedem Berg gehört ein Tal oder was du für den Gipfel hieltest war nur eine Stufe zu weiteren Gipfel.
Das heißt, das Leben ist eine endlos Reise, wo die finale Station: 
DU HAST ES GESCHAFFT garnicht existiert.
Schiller beschrieb das Phänomen damals schon in seinem Gedicht Hoffnung:

quote-left

Es reden und träumen die Menschen

viel von besseren künftigen Tagen;

nach einem glücklichen, goldeneren Ziel 

sieht man sie rennen und jagen.
Die Welt wird alt und wieder jung,

doch der Mensch hofft immer Verbesserung.
Die Hoffnung führt ihn is Leben ein,

sie umflattert den fröhlichen Knaben,

den Jüngling locket ihr Zauberschein,
sie wird mit dem Greis nicht begraben; 

denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,

noch am Grabe pflanzt er - die Hoffnung auf.
Es ist kein leerer, schmeichelnder Wahn,

erzeugt im Gehirne des Toren,

im Herzen kündet es laut sich an:

Zu was Besserem sind wir geboren.

Und was die innere Stimme spricht,

das täuscht die hoffende Seele nicht.

Erfolgreich sein bedeutet wieder den Prozess lieben zu lernen

Um den Prozess wieder lieben zu lernen müssen wir die Illusion etwas erreichen zu können auflösen. Wir werden auf unseren Weg zwar viele Etappen erreichen, doch etwas Finales gibt es im Leben nicht. Es wird sich immer wieder ein neues Spiel auftun.

Die Ziele, die wir uns setzen sind unsere Spiele. Sie sind unser Kompass und deswegen nach wie vor wichtig für unser Leben. Doch es geht nicht ums erreichen, sondern um die Freude auf dem Weg zum Ziel.

Wenn wir lernen uns mehr am Erlebnis an sich zu erfreuen, werden sich die Ziele im Laufe des Prozesses einfach einstellen. Das ist ein großer Unterschied im Erleben.

Hier für möchte ich kurz meine persönliche Erfahrung mit euch teilen, um es vielleicht noch etwas deutlicher zu machen.

Den Unterschied konnte ich auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela deutlich wahrnehmen. In der ersten Woche auf dem Weg war ich sehr Ziel fokussiert. Ich wollte meine Etappen erreichen und hatte mein Blick immer auf den nächsten Ort und wie weit er noch entfernt ist. Es ging mir ums Ankommen und den Weg dazwischen habe ich nicht mehr genießen können. Es war Landschaftlich wahrscheinlich wunderschön, doch ich hatte meine Wahrnehmung für meine  Umgebung verloren.

Ich wollte das Ziel erreichen und das dazwischen musste ich wohl oder übel hinnehmen. Ich wusste zwar schon vorher, man ließt es ja überall:

Der Weg ist das Ziel!

Aber mir war irgendwie das Ziel im Weg.

Im Verlauf des Weges konnte ich mich immer mehr auf das Laufen, also dem Erlebnis an sich einlassen und es begann mir sogar Freude zu machen. Ab da an rauschten die Etappen gefühlt nur noch an mir vorbei. Ich genoß die Landschaft und die Bewegung gleichermaßen. Als ich nach einigen Wochen in Santiago de Compostela ankam, war auch ich nicht nur von Glück erfüllt. Es war eben auch ein Abschied nehmen, ein Ausgang vom Weg der mir einiges über das Leben gelehrt hat. Zu Hause angekommen fiel ich für eine Woche in ein emotionales Loch. Das große Spiel war vorbei und es stellte sich nicht sofort ein neues ein.


Ich hatte nun den Erfolg, den Weg gemeistert zu haben. Doch war ich auch erfolgreich?

Die erste Woche auf dem Weg habe ich Erfolge verbuchen können. Ich habe schließlich mein Etappen erreicht. Doch erfolgreich und erfüllend habe ich mich nicht gefühlt. Erst in den letzten Wochen, wo ich das Laufen und die Landschaft genießen konnte, also das Unterwegs sein an sich mir sinnerfüllend vorkam war ich erfolgreich und habe gleichermaßen Erfolge verbuchen können.


Es ist unsere Wahrnehmehmung, die sich verändern muss, um erfolgreich zu sein

Wenn ich von Veränderung spreche, heißt das Energieaufwand. Seit Jahrtausenden bedeutet Veränderung Energieaufwand. Doch mit Energie gehen wir meist sparsam um, denn wir brauchen sie vielleicht ja noch für ein echten Notfall.

Veränderungsprozesse können nur Funktionieren, wenn entweder der Leidensdruck enorm hoch ist (also in einem echten Notfall) oder die Begeisterung für ein großes neues Ziel entsteht. Ist beides nicht der Fall warten wir vielleicht darauf, dass sich etwas verändert, aber eben ohne etwas wirklich verändern zu wollen.

Menschen wissen eben oft nicht was sie wollen, aber sie wollen immer das was sie schon kennen. Es ist die Macht der Gewohnheit, die uns zwar hoffen lässt und die uns gleichzeitig in dem was wir sind festhält. Sie gleicht einem offenen Gefängnis, welches wir verlassen könnten, aber es nicht tun.

In Einsteins Worten:

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 Es ist ein klares Zeichen von Wahnsinn, wenn Menschen immer das selbe tun und in der Hoffnung leben das irgendwann etwas besseres dabei herauskommt.



Warum muss sich für eine Veränderung unsere Wahrnehmung verändern?

Weil Krisen im eigentlichen Sinne Wahrnehmungskrisen sind und wir schon immer die großen Schlachten unseres Leben in uns selbst austragen. Denn die Welt sieht für jeden von uns anders aus. Ein Mann sieht die Welt anders als einer Frau. Ein Moslem anders als ein Christ. Ein Greis anders als ein Kind. Ein Inder anders als ein Deutscher. Nicht schlechter oder besser, eben nur anders.

In Schopenhauers Worten:

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Bei gleicher Umgebung schaut doch ein jeder in eine andere Welt.

So führen wir uns mit unser Wahrnehmung durchs Leben und tragen natürlich auch die Verantwortung dafür. Denn wir sind ja schließlich die, die unsere Welt mit ihren Ereignissen wahrnimmt und sie bewertet.

So kann uns beispielsweise das Wetter einen schönen Urlaub in der Karibik vermiesen. Nur die Karibik und das Wetter können da nicht im geringsten etwas zu. Es sind wir, die sich den Urlaub einfach ganz anders vorgestellt haben. Wir verwechseln Ursache mit der Wirkung, die es bei uns auslöst. So verläuft Unglück immer nach exakt einer Formel:

Vergleiche, was du vorfindest mit dem was du gerne hättest = Unglück
 

Wahrnehmung fängt bei uns selbst an

Die Wahrnehmung auf den Vergleich zu lenken ist also des Glückes Tod. Denn das was wir im außen wahrnehmen ist natürlich stark damit verbunden wie wir uns selbst wahrnehmen und ob wir unsere Identifikationsmuster schon erkennen.

Wir identifizieren uns meistens mit unserer Nationalität, Religion, Beruf, Fußballmannschaft, Marken usw. Identifizierung ist nicht mit Verbundenheit zu verwechseln. Sich zu identifizieren bedeutet sich gleich zu setzten. Wir sind also identisch dem, mit dem wir uns indentifizieren.

So kann beispielsweise ein und das selbe WM - Finale mit dem gleichen Endergebnis unterschiedlichste emotionale Reaktion bei den Fans auslösen.

Die einen können weinen und die anderen sind euphorisch. Nicht nur ihre Mannschaft hat gewonnen oder verloren, sondern sie selbst auch.

Um so stärker die Emotionen, um so höher der Grad der Identifizierung. Es ist schon faszinierend wieviel Emotionen etwas in uns auslösen kann, was im eigentlichen Sinne überhaupt nichts mit uns zu tun hat.

Wir können durch die Brille unserer Identifizierungen die Welt eben nicht so sehen wie sie ist. Wir sehen unsere Wirklichkeit, aber die Wahrheit ist mit unserem Verstand nicht zu erkennen.

Identifizierung ist menschlich

Es ist natürlich völlig menschlich sich zu identifizieren, doch wir sollten uns bewusst machen, dass wir das nicht sind.

Gleichermaßen wie sich viele mit dem Erfolg und Misserfolg ihrer Mannschaft gleichstellen. So indentifizieren wir uns auch mit unseren Zielen, Vorstellungen und Wünschen.

Deswegen müssen auch unsere Erwartungen immer wieder enttäuscht werden. Eine Enttäuschung ist der Moment, wo wir in der Realität ankommen. Deswegen auch (ent)täuscht. Die Täuschung hat ein Ende. 

Leben ist somit Ereignis minus Erwartung.

Erfolgreich sein bedeutet den Moment in all seinen Facetten wahrzunehmen, sich erfüllt zu fühlen mit dem was man gerade tut.

Sich Ziele zu setzen, um sich eine Richtung vorzugeben, ohne sie jedoch emotional mit Hoffnungen, Wünschen und Erwartungen künstlich aufzuladen. Sonst werden die Ziele durch unsere Emotionen zu sehr in den Focus gezogen und den Prozess des erfolgreich SEIN verlieren wir dadurch immer mehr aus den Augen. 

Es spielt dabei auch keine Rolle wo wir auf der Erfolgsleiter des Lebens gerade stehen. Es geht einzig und allein darum seiner eigenen Bestimmung zu folgen und eben nicht darum irgendwo anzukommen. Wir sind demnach erfolgreich, wenn wir mit dem was ist und was nicht ist zufrieden sind. 

Genau deswegen können wir auch nur wunschlos glücklich sein. Weil eben jeder Wunsch die Möglichkeit des Scheiterns schon in sich trägt.

Fazit

"Erfolg" und "erfolgreich sein" treten nicht zwingend gemeinsam auf. „Erfolgreich- Sein“ kennen wir alle aus unserer Kindheit. Wir haben alle des Spielens Willen gespielt und waren mit ganzem Herzen dabei. 

Deshalb habe ich euch hier nichts neues erzählt. Was ich hier geschrieben habe, wusstet ihr alle schon aus eurer Kindheit. Ich habe euch allerhöchstens an etwas erinnert und vielleicht habe ich auch bei dem einen oder anderen etwas wach rufen können. 

Ich wünsche mir sehr, dass wir mehr und mehr unserer Bestimmung folgen und erfolgreich sind. Das wir unsere kindliche Begeisterung für das Erlebnis wieder finden und sie ein stückweit in unseren erwachsenen und meist funktionierenden Alltag integrieren.

Das würde uns nicht nur viele Erfolge einbringen, sondern unser Leben auch wieder mit mehr Leidenschaft füllen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir nur in der Leidenschaft leben, denn wenn wir funktionieren, existieren wir nur.

Sei anders! 


Marcus
..

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