Nicht du bist das Problem, sondern deine Selbstdisziplin. Eine Selbstreflexion

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Selbstdisziplin

Der Titel sorgt vielleicht für Verwirrung, wenn ich mich doch als denjenigen betrachte, der die Selbstdisziplin aufbringen muss, jedoch gibt es viele Gedanken und Gefühle in mir, die sich genau das wünschen. Allerdings gibt es auch genauso viele Saboteure in mir, die eine Entwicklung von mehr Selbstdisziplin verhindern wollen. Aus meiner Sicht, sind es genau diese Saboteure, die jeder Mensch mit seinem Willen davon überzeugen kann, dass Selbstdisziplin auch für sie der langfristig bessere Weg ist.

Ein Persönliches Thema​

Mit diesem Artikel möchte ich ein sehr persönliches Thema ansprechen. Seit ich denken kann, habe ich ein Problem mit meiner Selbstdisziplin. Also mit der „Erziehung“ meiner Inneren Saboteure. Es hat wohl gerade noch gereicht, um den Erwartungen der Gesellschaft gerecht zu werden. Vielleicht war es gerade dieser gesellschaftliche Druck von außen, den ich als meine Disziplin gesehen habe.

Die Erwartungen meines Umfelds wurden zu meiner Disziplin

Genau hier lag mein Problem, ich hatte immer das Gefühl Disziplin aufbringen zu müssen, weil es von mir erwartet wurde. Nun stehe ich da, in einem offenen Gefängnis und versuche mich von den Erwartungen der Gesellschaft zu befreien, um eine Freiheit zu erleben, in der ich die Selbstdisziplin aufbringe, um meinen eigenen Wünschen, Träumen und Zielen zu folgen und nicht um irgendeine Form von Anerkennung von meinem Umfeld zu erwarten.

Externe oder Interne Motivation​

Meine Motivation, Disziplin aufzubringen war überwiegend von externer und selten interner Natur. Zumindest habe ich es jahrelang so wahrgenommen. Irgendwann verläuft man sich in diesem Dschungel von Erwartungen und weiß kaum noch zu unterscheiden, welche Motivation von außen oder aus dem eigenen Inneren kommt. Ich meine und hoffe insgeheim, dass ich damit nicht alleine dastehe und das einige von euch diese Problematik kennen oder zumindest verstehen können.

Mit diesem Beitrag möchte mich diesem Thema widmen, um selbst mehr Klarheit darüber zu erlangen und mich keineswegs als Experte positionieren. Weiterhin möchte ich mir mehr Selbstdisziplin aneignen, die mehr aus meinem Inneren kommt.

Eventuell muss hierfür auch ein Umdenken stattfinden, welches die Erwartungen von außen, nicht mehr als solche bewertet? Vielleicht entsprechen manche Erwartungen der Gesellschaft auch dem, was ich von mir selbst erwarte? Nur erkenne ich sie vor lauter Blindheit nicht als einen Teil meiner Selbst, will mich deshalb diesem Druck befreien und stelle mir bei dem Versuch selbst ein Bein. Möglicherweise muss ich zuerst Opfer bringen um später die Früchte ernten zu können? Diese und weitere Fragen möchte ich in diesem Artikel klären. Ich werde mich mit Hilfe von Fachbüchern vorarbeiten und mich dabei ehrlich selbst Reflektieren.

Eines schönes Tages

Bevor wir unsere Wünsche und Träume in unserem Leben erfüllen, machen viele von uns erstmal Urlaub auf der „Eines schönen Tages Insel“ und geben uns dabei unseren Phantasien hin:

Eines schönen Tages werde ich mehr Sport machen und meine sportliche Fitness in den Griff bekommen!

Eines schönen Tages werde ich meine Wohnung renovieren und schön gestalten!

Eines schönen Tages werde ich mehr Zeit mit meiner Familie verbringen!

Eines schönen Tages werde ich eine Weltreise machen!

Eines schönen Tages werde ich meine Finanzen besser im Griff haben!

Eines schönen Tages werde ich regelmäßig Meditieren!

Eines schönen Tages will ich beruflich Erfolgreich sein!

Auf dieser „ Eines schönen Tages Insel“ begegnet man dementsprechend auch Menschen, die einem solche oder andere Vorstellungen von ihrem Leben präsentieren. Sie haben genauso viele Träume oder Wünsche von ihrem Leben, wie man Selbst. Wir fühlen uns dann nicht allein und freuen uns über den Austausch solcher schönen Phantasien. Doch wenn wir im Gespräch nach Möglichkeiten der Umsetzung fragen, kommen Ausreden oder Begründungen, warum dieses oder jenes eben nicht funktioniert. So das unsere Vorstellungen von unserem Leben vorerst Phantasien bleiben müssen.

Fragen an mich Selbst:

Sind das wirkliche Gründe oder eben nur Ausreden?

Sind die Wünsche und Träume von einer Art „guten“ Seite und die Ausreden von der „schlechten“ Seite?

Oder ist Selbstdisziplin der Weg, um vom „Eines schönen Tages“ zu „Heute ist der Tag“, wo ich XXX in meinem Leben erreicht habe, zu kommen?

Brian Tracy, ein Experte in diesem Bereich sagt dazu:

Entscheide dich gegen die Insel! Keine weiteren Ausreden. Tue etwas oder tue es nicht. Doch erfinde keine Ausreden. Hör auf deine Energie darauf zu verwenden, sich ausgeklügelte Begründungen und Rechtfertigungen dafür auszudenken, dass du nicht handelst. Tue etwas, tue irgendetwas und bleibe einfach dran und sage dir: Wenn etwas geschehen soll, dann liegt das in meiner Verantwortung.

Brian Tracy                 

Das sind wahre Worte, wie ich finde. Doch was fällt uns denn so schwer unsere Wünsche und Ziele in die Tat umzusetzen und endlich ins Handeln zu kommen?

Die Ursache hierfür finden wir sicherlich in unseren Emotionen und in unserer Art zu Denken.

Selbstdisziplin ist keine Fähigkeit, die uns angeboren ist

Selbstdisziplin ist eine Fähigkeit, die wir uns antrainieren müssen, sie steht keinem von Geburt an zur Verfügung. Es bedarf täglichen Trainings, damit sich ihre Kraft als eine völlig selbstverständliche Verhaltensweise in unseren Alltag integriert. Die Natur, die ihr innewohnt, besteht daraus erst einmal Opfer zu bringen, um später die Früchte ernten zu können. Also erst geben, dann empfangen. Genau in diesem „erst geben“ liegt für mich der Knackpunkt.

Erst Anstrengungen aufzubringen, um dann vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt ein Ergebnis zu erzeugen, ist vielen, wie auch mir manches mal zu viel. Alles soll immer sofort oder wenigstens kurzfristig Resultate liefern, ansonsten hat es keinen „Wert“.

Wenn ich beispielsweise meine Wohnung aufräumen will, kann ich mich leichter motivieren, weil ich das Ziel klar vor Augen habe. Nach zwei Stunden Anstrengung ist die Wohnung sauber und ich freue mich. Doch wie sieht es mit etwas aus, bei dem das Ziel nicht so klar ist?

Wenn man beispielsweise ein Buch schreiben möchte und nicht weiß, ob es jemals gelesen wird, weil man vielleicht kein Verlag bekommt. Dann wird es schon schwieriger mit der Selbstdisziplin. Doch kein Autor dieser Welt, war sich bei seinem ersten Buch sicher, ob er oder sie einen Verlag bekommen würde und trotzdem hat man das Buch geschrieben.

Mir ist klar, dass sich diese Menschen nicht in ihrem einzigartigen Können oder Talent von mir unterscheiden, der Unterschied liegt vor allem in ihrer Selbstdisziplin. Sie haben wohl einfach mehr vertrauen in ihr Talent und vertrauen darauf, wenn sie viel dafür tun, dass sie irgendwann die Früchte dafür ernten werden.

Kop Kopmeyer sagt dazu:


Selbstdisziplin ist die Fähigkeit, zu tun, was man tun sollte, wenn man es tun sollte, ob man es nun mag oder nicht

Kop Kopmeyer

Wenn man Erfolg haben will, wie auch immer der für jeden einzelnen von euch aussehen mag, ob nun persönlich, beruflich oder familiär, ist die Selbstdisziplin der entscheidende Faktor. Es gibt wohl kein Weg der drum herum führt, sich von der „Insel eines schönen Tages“zu verabschieden.

Doch auch, wenn uns das logisch erscheint, was hält uns dann immer noch davon ab endlich anzufangen?

Der Weg des geringsten Widerstands

Der Weg des geringsten Widerstands ist das, was Menschen dazu veranlasst, in nahezu jeder Situation, den einfachen Weg einzuschlagen.

Brian Tracy beschreibt den Typ so:

  1. Sie suchen bei allem nach Abkürzungen.
  2. Sie kommen in letzter Minute zur Arbeit und gehen bei der ersten Gelegenheit, die sich bietet.
  3. Sie suchen nach Methoden, um rasch Reich zu werden und leicht Geld zu verdienen
  4. Mit der Zeit entwicklen sie die Gewohnheit nach einem immer schnelleren und einfacheren Weg zu suchen, um das zu bekommen, was sie wollen, statt das zu tun, was schwieriger, aber Voraussetzung für Erfolg ist.

Weiter führt er aus:


Menschen suchen immer den schnellsten und einfachsten Weg, um an die Dinge zu gelangen, die sie wollen und zwar sofort. Ohne sich viele Gedanken um die langfristigen Konsequenzen ihres Verhaltens zu machen. Die meisten Menschen tun, was zweckmäßig ist, Spaß macht und einfach ist. Statt das zu tun, was für ihren persönlichen Erfolg notwendig ist.

Brian Tracy

Wenn ich ehrlich bin, habe ich genau diesen Typ Jahrelang bedient, vielleicht an der einen Stelle mehr und an anderer etwas weniger. Aber ich erkenne mich in dieser Beschreibung deutlich wieder und bin seit einiger Zeit dabei mich langsam aus dieser Gewohnheit herauszuziehen. Das ist nicht leicht! Solche Gewohnheiten sitzen tief und haben eine geradezu magnetische Anziehungskraft.

Dieser ständige Kampf, jeden Tag, zu jeder Minute, zwischen dem Engel auf der einen Seite, der mich dazu anhält das richtige, schwere und notwendige zu tun, oder doch lieber das zu tun was Spaß macht, einfach ist, geringen oder gar keinen Wert hat, wie es mir mein Teufel rät.

Selbstdisziplin ist eine Haltung​

Ich glaube eine antrainierte Selbstdisziplin ist jener Faktor, der diesen Kampf eines Tages ersetzt. Sie wird zu einer Haltung, die wichtiges vorzieht und Spaß nachzieht. Diese Haltung wird dann zur Gewohnheit und löst das ewige Aufschieben ab. Ich glaube inzwischen nicht mehr, dass selbstdisziplinierte Menschen kein Spaß haben, sondern bin mir sicher, das sie sogar zufriedener sind. Denn sie haben dann Spaß, wenn sie das wichtige erledigt haben. Ich für meinen Teil habe Spaß gehabt, um das wichtige zu verdrängen, bis irgendwann alles sehr dringlich wurde.

Hierzu bietet Stephen Covey ein Konzept, welches uns einen Leitfaden bietet. Es stammt aus seinem Buch „Die 7 Wege zur Effektivität“

Das Wichtige zuerst!

Dieses Prinzip bietet uns eine Möglichkeit nach denen man Situationen in seinem Leben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit zuordnen kann:

  1. Dringend und Wichtig
  2. Nicht Dringend und Wichtig
  3. Dringend und nicht Wichtig
  4. Nicht Dringend und nicht Wichtig

Johann Wolfgang Goethe sagte dazu:


Wichtige Dinge dürfen nie den unwichtigen untergeordnet werden.

Wolfgang Goethe

Zufriedenheit ist eine Folge von Erwartung, wie von Verwirklichung. Die Erwartungen, wie auch die Verwirklichung liegen in unserem persönlichen Einflussbereich. So bewerten wir jede Situation zu jeder Zeit zunächst nach zwei Kriterien :

Dringend und Wichtig

Daraus ergeben sich die oben genannten vier Möglichkeiten. Doch ist erst einmal wichtig festzustellen, was in diesem Kontext „Dringend“ und „Wichtig“ bedeutet? Anschließend möchte ich jeden der vier oben genannten Möglichkeiten genauer betrachten, um sie mir lebensnah vorzustellen.

Dringend

Dringend bedeutet, etwas bedarf gerade unserer sofortigen Aufmerksamkeit. Beispielsweise, wenn ein Telefon klingelt oder ein Freund spontan mit dir Essen gehen will. Dringende Angelegenheiten sind gewöhnlich sichtbar. Sie drängen uns und fordern uns auf zu Handeln. Sie sind gewöhnlich leicht und machen Spaß, sind aber meistens unwichtig.

Wichtig

Wichtigkeit hat mehr mit Ergebnissen zu tun, sie trägt zu unserem Leitbild bei und folgt unseren Werten. Wenn unsere Werte uns jedoch nicht ganz klar sind, lassen wir uns leicht von dringlichen Angelegenheiten ablenken. Wichtigkeit ist individuell unterschiedlich, sie dient jedoch unserem persönlichen Wachstum und führt uns in die Zufriedenheit.

Dringend und Wichtig

Dringend und wichtig sind beispielsweise persönliche Krisen. Jeden Tag bei meiner Arbeit begegne ich Menschen mit Themen, die für sie dringend und wichtig sind. Menschen, die beispielsweise ihren Job verloren haben oder deren Partner sie verlassen hat. Sie sind oftmals verzweifelt und wissen nicht weiter. Sie stecken dann in einer Situation, die für sie sehr dringend und wichtig ist. Dringend und wichtig kann natürlich auch eine dritte Mahnung sein oder eine Facharbeit, die übermorgen abgegeben werden muss. Viele wichtige Dinge haben wir oftmals durch unser Verhalten selbst erst dringend gemacht, in dem wir sie immer wieder aufgeschoben haben oder eben nicht wahrhaben wollten. Dann gibt es im Leben aber immer wieder Situationen, die uns unerwartet treffen und uns auffordern damit umzugehen.

Nicht Dringend und Wichtig

Dies ist der Bereich, wo wir uns nach Stephen Covey am häufigsten aufhalten sollten. Wichtige Sachen erledigen bevor sie dringlich werden. Diesen Beitrag zu schreiben ist für mich persönlich wichtig aber eben nicht dringend. Beim schreiben sortiere ich meine Gedanken, ich lerne etwas dazu und verstehe meist die Zusammenhänge besser. Oder. Ich überprüfe den Ölstand meines Autos regelmäßig, weil es eben wichtig ist. Ich kann natürlich auch warten bis die rote Signallampe leuchtet, dann wird es allerdings auch dringend.

Es geht darum wichtige Angelegenheiten, die noch nicht dringend sind, künstlich dringend zu machen. So können viele Situationen erst gar nicht dringend und wichtig werden. Das erfordert am Anfang ein wenig Disziplin bis es letztendlich zu einer natürlichen Haltung wird.

Dringend und nicht Wichtig

In diesen Bereich habe ich mich persönlich am meisten aufgehalten. Ich wollte Unterhaltung, Spaß und habe dem oft und gern wichtige Dinge untergeordnet bis sie dann letztendlich dringend wurden und ich in Stress geriet.

Eine dringende aber nicht wichtige Situation ist zum Beispiel für einen Fussballfan ein Fußballspiel am Samstag um 15:30 Uhr. Jetzt werden einige von euch sagen: „ Hey hör mal! Fußball ist für mich sehr wichtig!“

Das ist es wohl für euch und für mich auch. Denn ich gucke gerne Fußball.

Doch es bringt uns persönlich nicht wirklich weiter. Es ist eben sehr unterhaltsam und ruft große Emotionen hervor, aber es ist im Sinne dieses Konzeptes nicht wirklich wichtig. Wenn unser Bundestrainer hingegen sich ein Bundesligaspiel anschaut, ist es für ihn durchaus wichtig, denn er muss ja für unsere Nationalmannschaft fortlaufend Talente suchen.

Ich möchte damit nicht sagen, dass man keinen Spaß mehr haben sollte. Doch man sollte den Spaß nicht dauernd - so wie ich es eine lange Zeit gemacht habe- den wichtigen Dingen vorziehen.

Nicht Dringend und nicht Wichtig

Das ist wohl der Bereich, wo man sich planlos durchs Fernsehprogramm schaltet und eigentlich nicht weiß, was man gucken will oder den ganzen Tag vor dem Rechner sitzt und surft, spielt und Musik hört, ohne sich über etwas spezielles zu informieren. Ehrlich gesagt kenne ich solche Tage auch und ich habe auch so manchen davon genossen. Meistens aber nur dann, wenn nichts wichtiges anstand. Ich persönlich finde solche Tage extrem wichtig, um sich mal aus der leistungsorientierten Welt auszuklinken und „nutzlos“ zu sein. Nur führt es zu enormen Stress, wenn man die wichtigen Angelegenheiten dadurch immer wieder aufschiebt.

​Ein menschliches Konzept

Das „Wichtige zuerst“ ist, wie ich finde, ein sehr modernes Konzept, weg von „To do Listen“ und Wochenplänen. Damit will ich nicht sagen, dass diese nicht auch eine hilfreiche Unterstützung sein könnten, um sich besser zu organisieren. Doch dieses Konzept ist menschlicher und weniger maschineller.

Es ergibt sich aus unserer Persönlichkeit und weniger aus einer äußeren Erwartungshaltung. Denn ich weiß nicht, was euch persönlich wichtig ist und euch voranbringt. Für den einen mag einen Blog zu schreiben völlig unwichtig sein, vielleicht sogar Zeitverschwendung. Für mich ist es eine Möglichkeit sich in meinem Themenbereich weiterzubilden. Es ist für jeden eine sehr individuelle Angelegenheit, was einem wichtig ist oder eben nicht, doch sollte Wichtigkeit in diesem Kontext nicht mit Spaß oder Unterhaltung verwechselt werden.

Fazit

Wenn man sich bewusst macht, was für einen persönlich wichtig ist, hilft dieses Konzept vielleicht dabei, die Selbstdisziplin in einem zu entfachen. Für mich fühlt es sich gut an zu wissen, ich tue gerade etwas wichtiges. Es fühlt sich auch gut an anschließend Spaß zu haben, wenn man weiß das wichtige ist erledigt oder in Planung. Mit der Zeit bekommt man einen anderen Bezug zum Leben. Es gibt einem das Gefühl sein Leben bewusster zu gestallten und es führt, wie ich finde, zu mehr Zufriedenheit.

Wahre Selbstdisziplin hat nichts mit militärischen Drill zu tun, es ist vielmehr ein umdenken vom kurzfristigen zum langfristigen Denken. Es bedeutet auch mal Bedürfnisse zurückzustellen, um für einen wichtige Dinge vorzuziehen. Bedürfnisse zurückzustellen bedeutet nicht, sie sich selbst nicht zu erfüllen. Es bedeutet, sie zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Selbstdisziplin soll ja schließlich nicht zu Selbstaufgabe führen, sondern zu mehr Zufriedenheit in allen Lebensbereichen. Für mich ist eines klar geworden, was mir vielleicht schon längst hätte klar sein müssen: Ohne Selbstdisziplin kann man nichts erreichen!

Die Welt ist voller kostenloser Informationen. Noch nie gab es einen leichteren und schnelleren Zugang zu Wissen. Doch das Wissen bleibt nur Wissen ohne die Selbstdisziplin. Alle Methoden, alle Techniken oder alle Erfolgskonzepte können nur ihre Früchte tragen, wenn sie durch Selbstdisziplin angewandt werden. Somit ist die Selbstdisziplin der wichtigste Muskel, um in seine persönliche Zufriedenheit zu gelangen. Ohne ihr ständiges Training werden wir wohl oder übel auf der Stelle treten. Ist sie jedoch erstmal unser ständiger Begleiter, wird sie unser Leben bereichern.

Sei anders!

Marcus

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