Warum uns Uni-Professoren blind für die Wirklichkeit machen!

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Bewusstsein, Wirklichkeit

Wir achten im Leben selten darauf, was um uns herum passiert. Wir sind effizient geworden. Zu unserer Natur gehören heute: Ziele setzen, effektiver werden und mehr Gewinn erwirtschaften. Um das alles zu erreichen, ist es uns nun auch wichtig unsere Persönlichkeit zu entwicklen, um noch effizienter zu werden. Als ob unsere neue Religion nicht mehr den Worten Jesus, Buddha oder Mohammed lauscht, sondern den Zahlen des DAX´s oder des Dow Jones. Wilfried Nelles sagte dazu ganz treffend:


 Wilfried Nelles

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Wer heute auf die anderen zeigt und die „Gier“ der Finanzjongleure anprangert, kann morgen selbst am Pranger stehen. Wenn der Lotto-Jackpot im zweistelligen Millionenbereich liegt, verdoppelt sich die Zahl der Lottospieler. Herr und Frau Jedermann sind genau so gierig wie die von der Wallstreet.


Wir haben uns in den Verstand verkrochen, um diese subtile „Gier“, dem Hunger nach „mehr“ zu stillen und suchen da die Lösung aller "Probleme". Doch die „Probleme“ entstehen nicht im Verstand sie werde aus seinem natürlichen Wesen heraus geboren. Deswegen sind wir blind dafür und können sie nicht einfach erkennen.

W​ir sagen oft: „ Ich habe ein Problem!“

Als ob es von außen auf uns zugeflogen oder auf uns zugekommen ist, um uns zu vereinnahmen. Warum sollte das Leben da draußen das wollen? In Wirklichkeit ist es durch unser Art zu denken oder zu bewerten entstanden und ist einzig und allein unser selbsterschaffendes "Problem".

Genauer wäre somit die Aussage: „Ich bin das Problem!“

Aber genau dafür sind wir alle „blind“. Wir sind zu sehr mit unseren Gedanken und Bewertungen beschäftigt, dass wir nicht mitbekommen, dass die Welt da draußen völlig neutral ist. Wir schlafen tief und haben dabei die Augen auf.

Dieses Phänomen ist einzigartig auf diesem Planeten. Jedes mir bekannte Tier ist wacher als wir. Sie sind wacher, weil sie eben nicht so komplex denken und bewerten, sondern aus einer intuitiven Intelligenz heraus wahrnehmen und handeln. Genau unser eigenes Denken lässt uns schlafen, es lässt uns abdriften von uns selbst. Um so mehr intellektualisiertes Wissen wir anhäufen, ohne es mit unserer eigenen tieferen Wahrheit zu überprüfen, um so tiefer ist unser Schlaf. 

An unseren Universitäten regiert der Verstand in seiner ausgeprägtesten Form. Wir wollen alle an die Universitäten,  versetzen uns dadurch in einen noch tieferen Schlaf und denken gleichzeitig komplexer und vielschichtiger, welches nicht selten in Verwirrung mündet. Die intellektualisierte Verwirrung ist das Schnarchen des Schlafenden.

Oder habt ihr schon mal einen verwirrten Gärtner gesehen, der für seine Verwirrtheit  auch noch bezahlt wird? Der Gärtner wird für seinen bewussten Bezug zur Natur bezahlt, für seine Beobachtung der Pflanzen, für sein Gefühl des richtigen Zeitpunkts der Ernte.

Zu der Berufsgruppe der Professoren gehört die intellektualisierte Verwirrtheit, wie der Hammer zum Zimmermann. Sie lehren uns den Tiefschlaf über das Vermitteln von Wissen und wir lehren es an unseren Kindern weiter. Obwohl wir an unseren Kindern die Wachheit und Klarheit noch spüren, und wir oftmals verzückt davon sind, erziehen wir sie mehr und mehr zum schlafen. Vielleicht haben wir inzwischen Angst vor der Wachheit oder vor dem was wir auch sind und wissen nicht mehr damit umzugehen? 

Die Wissenschaft hat uns neben dem Schlaf natürlich viele schöne Sachen beschert, aber sie steht im eigentlichen Sinne nicht für Fortschritt nach etwas Höherem, sondern eher für eine endlose (alternativlose) Verbesserung des bestehenden. 

Meines Erachtens wird es die Wissenschaft, so wie sie heute existiert, nicht überleben. Sie bringt uns auf der menschlichen Ebene nicht wirklich weiter und wird überwiegend auch nur aus der „Gier“ einzelner Weniger angetrieben. Dafür müssen wir nur ein wenig nach „links“ und „rechts“ schauen, um das zu erkennen. 

Doch das große Schlafen hat auch einen Sinn. Schlafende Menschen lassen sich leichter regieren und manipulieren. Das ist sehr Vorteilhaft für einige Menschen in höheren Machtpositionen. 

Ihr denkt Sklaverei ist vorbei?

Dann schaut euch mal euer Leben an! Wie viel machst du denn in deinem Alltag wirklich frei? Könntest du sofort damit aufhören? 

Ich denke:“Nein.“

Die wenigsten könnten das. Die Sklaverei von damals gibt es vielleicht nicht mehr. Die Sklaverei, die wir heute haben ist viel subtiler und wird  hinter tollen Überschriften wie beispielsweise Arbeit,  0% Finanzierungen, Sozialstaat oder Inklusion versteckt. Doch wenn man schläft kann man sie nur schwer erkennen. Sie ist einfach zu subtil dafür und es bedarf eine gehörige Portion Bewusstsein, um ihr Ausmaß für den Schlafenden ersichtlich werden zu lassen. Zu groß ist der Sog ein Teil von ihr zu werden und um sie schließlich als Normalität anzuerkennen.  

Wir sind zwar mehr als nur ein bisschen Verstand, nun wird es Zeit das wir aus den schlafenden Zwängen des Verstandes erwachen und wieder mehr um uns herum wahrnehmen.

Ich persönlich freue mich darüber, wenn es mir mehr und mehr gelingt das Leben bewusster wahrzunehmen und ich mich nicht weiter hinter Theorien verstecken muss. Ich weiß, das wird  ein langer Weg werden, aber ein Weg zu mehr Wachheit und Leben. 

Doch am Anfang steht erstmal die Einsicht darüber, dass es eben so ist. Wer es nicht erkennen will, wird brav weiter schlafen.

Abschließend möchte ich euch noch ein zutreffendes Zitat von Osho nicht vorenthalten:

 Osho

quote-left

Ihr lebt nur in einer kleinen Ecke eures Wesens - dem winzigen bewussten Verstand. Es ist, als besäße jemand einen Palast , hätte ihn aber vollständig vergessen und würde nur auf der Veranda leben - und dabei annehmen, das sei alles, was ihm zur Verfügung steht.

Sei anders!

Marcus

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