Entscheidung: Wer sich gut entscheiden kann ist zufriedener

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Entscheidung

Jeden Tag müssen wir zahllose Entscheidungen treffen. Doch wer trifft da eigentlich die Entscheidungen? Bist du sicher, dass du sie triffst?
Die moderne Neurowissenschaft weiß inzwischen, dass zwischen der unbewussten Entscheidung im Gehirn und dem Augenblick, in dem das Bewusstsein ins Spiel kommt, tatsächlich rund zehn Sekunden vergehen. Das bedeutet, dass unser Gehirn aus allen Informationen, die auf uns einfallen - immerhin sind das elf Millionen Bits pro Sekunde - eine Vorentscheidung trifft, die wir garnicht bewusst wahrnehmen.

Entscheidungen werden demnach nicht rational getroffen, auch wenn wir uns das manchmal so vorstellen. Denn wäre es so, würde das bedeuten, dass „Pro und Contra Listen“ die Lösung aller Entscheidungen wären. Doch das diese Listen nicht immer zum Erfolg führen, wird wohl jeder schon mal erlebt haben.
Entscheidungen werden auf Grund von Emotionen oder Werten getroffen und sind deswegen sehr individuell. Demnach kann uns kein Mensch eine
Entscheidung abnehmen. Denn woher soll ein Anderer wissen welche Emotionen oder Werte einem Selbst wichtig sind? Und schon garnicht, wenn wir es selbst nicht einmal wissen.
Doch wie häufig bekomme ich die Fragen gestellt:


Was würdest du an meiner Stelle machen?
Oder:
Was meinst du, was für mich das „Richtige“ ist?

Die Wahrheit ist, dass es da draußen niemanden gibt, der dir das beantworten kann, nicht nur weil er oder sie es einfach nicht wissen kann, sondern weil er oder sie dir auch gleichzeitig die Chance nehmen würde, dich selbst zu erkunden.

Manchmal ist es sicherlich gut, sich eine andere Meinung einzuholen, um eine andere Perspektive mit einzubeziehen. Jedoch am Ende müssen wir unsere eigene Entscheidung treffen. Angefangen mit der Entscheidung, ob du der Meinung des anderen vertraust oder nicht.

Wir treffen am Tag ca. 20.000 Entscheidungen und jeder dieser Entscheidung hat eine Konsequenz zu Folge.


Wie zufrieden du dich fühlst ist demnach ein Resultat deiner Entscheidungen oder deiner (noch) nicht getroffenen Entscheidungen.

Wenn du unzufrieden bist, weist das darauf hin, dass du in letzter Zeit Entscheidungen triffst, die dich nicht, *zufrieden* stimmen. Ein und die gleiche Entscheidung kann beispielsweise auch an einem anderen Zeitpunkt im Leben sich nicht mehr richtig anfühlen und dich unzufrieden machen. Die „Unzufriedenheit“ will dich daran erinnern, deine Entscheidungen zu überdenken, und zu überprüfen, ob du sie wirklich für "Dich" oder für "Andere" getroffen hast. Unzufriedenheit ist somit kein „Problem“, sondern ein Hinweis darauf, dass du dich vielleicht von dir entfernt hast. Somit gibt es für mich keine „falschen“ oder „richtigen“ Entscheidungen. Es gibt nur Entscheidungen aus denen wir lernen können und das ein Leben lang.

Sei anders!

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